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Wengeler & Kalthoff - Werkzeuge für Bergbau, Hüttenindustrie und Bauindustrie

Wengeler & Kalthoff - Werkzeuge für Bergbau, Hüttenindustrie und Bauindustrie


Unternehmensgeschichte


5. Oktober
1803
Erlaubnis durch den König von Preußen die alte staatliche Kornmühle der Stadt Blankenstein abzureißen und das Gefälle der Ruhr im Mühlenschacht für den Betrieb von Wasserhämmern auszunutzen. 

1804 Errichtung von 7 Wasserhämmern in 5 Häuschen durch „Johann Arnold Halbach zu Müngsten in Remscheid“ und Produktion des berühmten Halbachstahls (Beilstahl) 
Die Namen der nach Blankenstein geholten Hammermeister waren Kiel, Brake, Buderus und Josua vom Stein aus Remscheid und Schubeis aus Schwelm. Geschäftsführer wurde Carl Friedrich Gethmann. Halbach produzierte Stahl für Beile, der einen guten Ruf hatte.



1810 Gründung eines Zweigwerkes in Philadelphia durch Halbachs ältesten Sohn Arnold 

bis ca. 1830 Vertrieb von Sensenblättern und Flintenlaufstahl in Frankreich, Amerika und Spanien 

1828 Im Rahmen der Wirtschaftskrise Schließung des amerikanischen Werkes und anschließende Verpfändung der Sensenfabrik in Müngsten sowie der Stahlfabrik in Blankenstein. 



ab 1839 Fortführung des Geschäftes in nur geringem Umfang durch Gustav Halbach nach Abfindung sämtlicher Gläubiger. 

1874 Löschung der Firma durch Georg Halbach (ein Neffe von Gustav Halbach) und Verkauf der Hämmer. 

1875 Kauf der Hämmer für 18.000 Goldtaler durch Friedrich Lohmann und Verpachtung des Betriebes an Meister Karl Kalthoff. 



1875-1906 Produktion der Breitewaren z.B. Spaten, Bratpfannen, Schaufeln sowie die Herstellung von Wagenachsen und Radreifen. Mit einem speziellen Puddelhammer wurden bis zum Jahre 1900 auch Puddelhaken hergestellt. Der Absatz dieser Fabrikate ging bis nach Polen und in den Orient. 

1902 Erwerb eines Grundstückes in der Nähe des Bahnhofs und Bau eines neuen Werkes zusammen mit dem ehemaligen Tabakhändler und Kaufmann Hugo Wengeler.    
                                                                            
1. Juni 1906 Aufnahme der Produktion unter dem Namen „Wengeler & Kalthoff“. Durch den Kauf einer Dampfmaschine und die Errichtung einer Transmission war die neue Fertigungsstätte unabhängig von der Wasserkraft. 
Die alten Hämmer wurden 1906 nach über einhundert Jahren Arbeit stillgelegt. Im Jahr 1913 wurden sie abgerissen. Nur das Kontorgebäude blieb stehen.

1. Oktober
1906
Übertragung des Geschäftes von Karl Kalthoff sen. auf seinen Sohn Karl Kalthoff und den Kaufmann Hugo Wengeler zu gleichen Teilen für 25.000 Goldmark. Hergestellt wurden Werkzeugstahl, Schweißstahl und Gesteinsbohrstahl für die verschiedensten Verwendungszwecke. Als Spezialität galten fertig bearbeitete Gesteinsbohrer für Bohrmaschinen und Bohrhämmer für den in Deutschland aufblühenden Bergbau sowie Schmiedestücke aller Art. 



1914-1918 Herstellung von Granatköpfen für den 1.Weltkrieg 

1916 Erhebliche Erweiterung der Fabrikanlagen durch den Bau eines Hammerwerkes und den Kauf einer weiteren Dampfmaschine. 

1926 Eintritt von Friedrich-Wilhelm Wengeler, dem Sohn von Hugo Wengeler, in das Unternehmen. 

1928 Übernahme der Firmenanteile von Karl Kalthoff durch Friedrich-Wilhelm Wengeler, da die Familie Karl Kalthoff mangels eines männlichen Erbens aus den Geschäften ausstieg. 

1937 Erweiterung der Fabrikanlage durch den Bau von mechanischen Werkstätten zur Weiterbearbeitung der vorgeschmiedeten Werkstücke. 

1939 Bau und Erweiterung des Belegschaftssaales, sowie der dazugehörigen Sozialräume. 

1943 Verwüstung des Werkes durch die Wassermassen der zerstörten Möhnetalsperre. 

1945 Zerstörung des Werkes zu 2/3 in den letzten Kriegstagen 

1945-1947 Demontageliste – von der wurde das Werk nach langen und zähen Verhandlungen schließlich gestrichen, da es der Hauptlieferant für Werkzeuge für den umliegenden Bergbau war. 

1952 Nach dem Tod von Hugo Wengeler übernimmt Friedrich-Wilhelm Wengeler die alleinige Führung des Unternehmens. 
1957 Bau der heutigen Fabrikhalle „Dreherei“ und Errichtung des heutigen Stahllagers.                                           
1959 Bau einer Lastwagengarage und eines Pförtnerhauses.   
             
1960 Verlegung der Einfahrt und Errichtung eines Betriebsbüros zwischen den beiden Haupthallen. 

1964 Abriss des alten Hammerwerkes und Errichtung einer neuen Halle auf den alten Fundamenten. 

1970 Mit dem Tod von Friedrich-Wilhelm Wengeler übernimmt seine Witwe Frau Emmy Wengeler die Leitung des Unternehmens. 

1974 Tritt Herr Oberingenieur F.W. Kunat als Prokurist und technischer Leiter in das Unternehmen ein. 

1978 Umbau der LKW-Garage in Büroräume und Verlegung der restlichen Verwaltungsbereiche in das Werk Witten 

1980 Nach dem Tod von Frau Emmy Wengeler leitet Herr Kunat ab demJahre 1980 die Geschicke des Unternehmens als Geschäftsführer. 

1983 Bau einer neuen Lagerhalle 

1988 tritt Herr Dipl.-Ing. Friedrich Wengeler, der Sohn von Friedrich-Wilhelm Wengeler und Emmy Wengeler, als Geschäftsführer in das Unternehmen ein. 

1990 zahlt Herr Dipl.-Ing. Wengeler seine beiden Halbschwestern aus und seit diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen nur einen Eigentümer. 

1998 tritt Herr Kunat in den wohlverdienten Ruhestand und hat damit das Werk in der eigentlich 3. Generation über einen Zeitraum von 24 Jahren maßgeblich mitgestaltet. 

1. Juni 2006 Feier des 100 jährigen Jubiläums.

  Heute führt Herr Dipl.-Ing. F.-W. Wengeler das Unternehmen in der 3./4. Generation weiter.


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